Woher kommen Eure eigenen Mitarbeitenden, beziehungsweise die Eurer Zielfirmen? Und wohin gehen sie? Lässt sich das in der Suche nutzen? 

Die hohe Kunst des Active Sourcings: Die Suchen in Onlyfy und LinkedIn als Datenbankabfragen zu sehen und somit auf den Mehrwert der Datensätze und -abfrage, die uns Onlyfy und LinkedIn damit an die Hand geben, zu erkennen.  

Wir wollen Euch Mal eine kleine Kostprobe geben, wie sich dieses Denken auch in Eure Sourcing Strategie einbauen lässt. 

Ein leider inzwischen etwas verloren gegangenes Wissen im Active Sourcing ist die Suche über Zielfirmenlisten. Kaum ein:e Sourcer:in macht sich noch Gedanken dazu, wo – und damit meinen wir, in welchen Unternehmen, Branche, Region – sitzt denn das Know-how, das wir benötigen. 

Dieser Logik wollen wir neues Leben einhauchen und mit Daten von Onlyfy und LinkedIn für Euch wieder schmackhaft machen. Dabei gibt es zwei Richtungen, die wir uns anschauen wollen. 

Richtung 1: Wo kommen denn Eure eigenen Mitarbeitenden (und damit auch Kompetenzen) her? 

Aus welchen Quellen (= Zielfirmen) rekrutiert Ihr eigentlich? Das kann Inbound und Outbound bedeuten. 

Richtung 2 – die noch interessantere: Wo kommen die Mitarbeitenden Eurer Zielfirmen her? 

Also aus welchen Quellen rekrutieren diese. Evil, oder?

Beide Richtungen folgen in der Anwendung der gleichen technischen Logik. Ihr müsst nur einmal umdenken was eure Suche (ja, Datenbankabfrage) angeht. Für beide Wege benötigt Ihr die Bezahlversionen, den LinkedIn Recruiter (RPS oder Corporate Recruiter) sowie den Onlyfy Talentmanager. 

In LinkedIn geht Ihr am einfachsten über die Search Insights Funktion / Search Breakdowns. Ihr findet diesen Bereich direkt über Eurer Ergebnisliste (Result Page). XX Results >> See search breakdown 

Nun aber zur Vorgehensweise: 

Richtung 1: Woher kommen Eure Mitarbeiter:innen?

Wir machen das hier exemplarisch am Beispiel für Die Grüne 3 

Schritt 1: Filter Company 

Current = Die Grüne 3 

Schritt 2: See Search Breakdown

Past Company

Schritt 3: Muster erkennen

Los geht’s mit dem Hirnschmalz.

Schritt 3.1: NOT Operator

Wer jetzt noch clever mit dem NOT umgehen kann, wird auch alles sehen. So weit, so mythisch 😉

Richtung 2: Woher kommen die Mitarbeiter:innen Eurer Zielfirmen?

Hierfür sucht Ihr statt nach Eurem Unternehmen nach Eurer Zielfirmenliste 😎 Logisch oder?


Auch das Vorgehen in Onlyfy ist keine Quantenphysik.

Richtung 1: Woher kommen Eure Mitarbeiter:innen?

Auch hier wieder am Beispiel Die Grüne 3.

Schritt 1: Derzeitiger Arbeitgeber

“Die Grüne 3“

Schritt 2: Letzter Arbeitgeber

Klickt auf Weiter, um die Suche durchzuführen. Anschließend seht Ihr links den Filterbereich. Dort findet Ihr unter Berufliche Daten den Filterbereich “Letzter Arbeitgeber”.

Voilà! 🙌

Schritt 3: siehe oben

Richtung 2: Woher kommen die Mitarbeiter:innen Eurer Zielfirmen?

Gleiches Vorgehen wie oben, in der ersten Suche nach derzeitiger Arbeitgeber = Eure Zielfirmen eingeben.

Veröffentlicht von Jan Hawliczek

Jan Hawliczek ist Recruiting-Experte, Trainer und Keynote Speaker für modernes Recruiting, Active Sourcing sowie den Einsatz von KI und Technologie im HR. Er ist Gründer von Die Grüne 3 – einer Recruiting Academy und einem Partner für Active Sourcing as a Service. Seit den frühen Anfängen des Active Sourcings beschäftigt er sich bereits seit 2010 intensiv mit Social Recruiting, Talent Acquisition und digitalen Recruiting-Strategien. Mit Die Grüne 3 unterstützt er Unternehmen dabei, Talente aktiv zu identifizieren und zu gewinnen – durch Active Sourcing as a Service sowie praxisnahe Trainings und Weiterbildungen im Recruiting. Als Recruiter und Trainer arbeitet Jan Hawliczek eng mit Unternehmen und Recruiting-Teams zusammen, um moderne Methoden der Talentgewinnung zu vermitteln – von Active Sourcing über LinkedIn Recruiting bis zum Einsatz von KI im Recruiting. Seine Erfahrung gibt er in Trainings, Workshops und Keynotes auf HR-Events und Konferenzen weiter. In seinen Beiträgen schreibt Jan über Recruiting-Strategien, Active Sourcing, LinkedIn im Recruiting, HR-Technologie und Entwicklungen am Arbeitsmarkt. Sein Ziel ist es, komplexe Recruiting-Themen verständlich zu erklären und Unternehmen praxisnahe Ansätze für eine erfolgreiche Personalgewinnung zu vermitteln.

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